Reportage

Eisbaden - Mikołaj ist ein Walross

28.04.2019

25 Min.

KIKA

Schau in meine Welt

Mikołaj ist ein Morsy – das bedeutet Walross. So werden in Polen die Menschen genannt, die sich im Winter ins eiskalte Wasser stürzen. Mitten drin: Der 12-jährige Mikołaj aus Grudziadz. Doch der Junge macht Eisbaden nicht nur aus Spaß. Noch vor zwei Jahren war er oft krank, fehlte in der Schule über ein halbes Jahr. Seitdem er eisbadet, geht es ihm viel besser. Er ist öfters in der Schule, ist aufgeweckter und kann sein Leben einfach genießen.

Obwohl in Polen fast jede Stadt ein Morsy-Club aufweist, gibt es nur wenige Kinder, die diesen Sport betreiben. Deshalb hat Mikołaj mit seiner Schwester Marcelina in der  ganzen Altstadt Plakate aufgehängt, um Nachwuchs für das eiskalte Hobby zu finden. Und tatsächlich – zwei Jungs, Tytus und Jakub, haben sich gemeldet! Aber trauen sie sich wirklich?

Ein Film über Mikołaj, der als Höhepukt mit fast 5000 Menschen in der 3 Grad kalten Ostsee badet!
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Reportage

Jonas - der mit dem Rad kickt

08.07.2018

25 Min.

KIKA

Schau in meine Welt

Die Stadt Sangerhausen in Sachsen-Anhalt ist berühmt für zwei Dinge: Bergbau und Radball. Einer der Radballer ist der 12jährige Jonas.

Seit dreieinhalb Jahren bilden Jonas und Max ein Team. Letztes Jahr erreichten sie bei der Deutschen Meisterschaft sogar den 3. Platz bei den Schülern.

Dieses Jahr ist besonders. Sie spielen in der Altersklasse U17 mit, weil in ihrem Alter es kaum Teams im Bundesland gibt. Schaffen die Zwei auch da den Durchbruch und können sie ihren Traum erfüllen, Deutscher Meister zu werden?

Ein Film über Jonas, der den Ball mit dem Rad kickt. Tempo, Action, Tore – garantiert!

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Reportage

Laulupidu - Marta singt im größten Chorfest

03.09.2017

25 Min.

KIKA

Schau in meine Welt

Alle fünf Jahre kommen die besten Jugendchöre Estlands nach Tallinn, um beim Festival Laulupidu aufzutreten. 20.000 Kinder und junge Erwachsene bis 25 Jahre singen gemeinsam vor über 70.000 Zuschauern. Ganz vorn will die 13jährige Marta Põld stehen.

Beim Fest zu singen ist wunderschön, macht mich stolz und vor allem viel Freude! Beim letzten Lied haben wir Tränen in den Augen, weil alle Menschen im Publikum den Text mitsingen, und das ist einfach unglaublich, schwärmt Marta.

Fast ein Jahr probt Marta mit ihrem Chor für das Fest. Dafür pendelt sie ständig zwischen ihrem Heimatdorf Hageri und der Hauptstadt. Wenn es nach der Probe zu spät wird, übernachtet Marta bei ihren Großeltern in Tallinn. Neben dem Chor spielt Marta auch Violine. Es schult ihr Gehör und hilft somit beim singen. Musik spielt in Martas Leben eine große Rolle. Kein Wunder, denn die ganze Familie singt oder spielt ein Instrument.

Marta singt in Europas größtem Chor – Wir begleiten Marta auf die riesige Bühne!

Online zu sehen hier bei rbb Fernsehen

wissens-magazin

Sprint-Star ohne Füße

03.12.2015

12 Min.

ProSieben

Galileo

Johannes Floors ist mit einer Verkrümmung – Fibulaaplasie – an den Füßen geboren worden. Mit 17 Jahren entschied er sich zu einer Amputation der Füße und wurde zum Sprinter von Weltrang. Für die Sendung Galileo haben wir den jungen Sportler in der Vorbereitung zu seinem ersten großen Wettbewerb begleitet.

Johannes Floors erlaubt uns private Einblicke in seine Gefühlswelt. Was für „normale Fußgänger“ eine Horrorvorstellung ist, ist für den jungen Norddeutschen eine Befreiung: Die Amputation seiner beiden Füße. Zwei Jahre später gehört er zu besten Paralympischen-Sprintern der Welt. Dabei profitiert er von seinem Job: Johannes ist ausgebildeter Prothesenbauer – und weiß so genau, auf was es bei den speziellen Feder-Blades ankommt.

Lohn seines Trainings: Johannes holt gleich bei seiner WM-Premiere in Doha 2015 eine Bronze-Medaille. Inzwischen ist er Olympiasieger und Weltrekordhalter.

Ein packendes Portrait! Online zu sehen hier bei Galileo

wissens-magazin

Strom aus Pflanzen

21.10.2015

8 Min.

ProSieben

Galileo

Kann ich mit Grünpflanzen Strom für ein LED Licht erzeugen?

Seit einigen Jahren wird an der Universität im holländischen Wageningen an einer alternativen, ökologischen Stromproduktions-Quelle geforscht. Wir probieren dieses Set aus und wollen herausfinden, ob es tatsächlich möglich ist, genügend Strom aus Pflanzen zu erzeugen, um eine LED Leuchte oder gar ein Handy zu betreiben. Das Langzeitziel ist es, in Entwicklungsländern eine alternative Stromversorgung zu ermöglichen.

Ob es wirklich klappt oder doch nur ein PR-Gag ist, probiert eine Berliner Familie aus.

Online zu sehen hier bei Galileo

Reportage

Lea tanzt Hip-Hop

27.09.2015

26 Min.

KIKA

Schau in meine Welt

Die 12-jährige Lea aus Karlsruhe gehört zu den besten Hip-Hop-Tänzerinnen in Deutschland. Sie ist Deutsche Meisterin im Duo und Vize-Meisterin im Solo. Allerdings bei den Kindern. Dieses Jahr muss sie bei den Großen, den „Juniors“ antreten. Ob sie da auch den Sprung aufs Treppchen schafft?

Wir begleiten Lea auf den Weg dorthin, erleben das harte tägliche Training und die Shoppingtour mit ihrer besten Freundin Leticija. Und zeigen, was ihre kroatische Herkunft dem Mädchen bedeutet und beobachten sie hautnah bei ihrem ersten „Battle“-Auftritt in einem Musikvideo des Rappers Gen Ivous.

Ein filmisches Portrait über ein erstaunliches Mädchen, das nur ein Ziel hat: Lea tanzt sich durchs Leben!

Zu sehen bis Mitte Juni 2020 online bei KIKA

wissens-magazin

Notaufnahme der Charité

13.10.2014

13 Min.

Arte

X:enius

Die größte Klinik Deutschlands ist die Berliner Charité. Das Arte Wissensmagazin X:enius widmete eine ganze Sendewoche den über ganz Berlin verteilten vier Krankenhäusern. An ihrem ersten Tag in der Charité besuchen die X:enius-Moderatoren die Rettungsstelle. Hier muss es besonders schnell gehen. Jeder Patient ist ein Notfall – aber wie wissen die Ärzte, wen sie als erstes behandeln müssen? Wir begleiten einen Tag den Internisten Dr. Lütcke, der dem Zuschauer einen Einblick in seine Entscheidungsprozesse gewährt, bei denen es oft um Leben und Tod geht.

Neben der spannenden Reportage war frank und frei auch für die Luftaufnahmen der Klinik verantwortlich, die den Zuschauern einmal eine ganz besondere Perspektive auf den riesigen Klinikkomplex ermöglichen.

wissens-magazin

Leben ohne Zucker

22.10.2014

8 Min.

NDR

plietsch!

Kann der Mensch eigentlich ohne Zucker leben? Mit plietsch-Reporter Tim Berendonk machten wir frank und frei den Selbstversuch: Tim muss eine Woche ohne Zucker leben. Dabei entdeckt er, dass in vielen Lebensmitteln, in denen man es gar nicht erwartet, versteckte Zuckerersatzstoffe stecken, selbst in Wurst oder Ketchup. Und Aufschriften auf Produkten wie „ohne Zucker“ oder „ohne Zuckerzusatz“ bedeuten nicht immer wirklich „zuckerfrei“.

Der größte Vorteil des bewußten Zuckerverzichts: Tim nimmt in gerade einer Woche über ein Kilogramm ab! Denn der lebensnotwendige Zucker steckt in genügend Lebensmitteln, vor allem in Früchten, Gemüse und Milch.

Süßes Leben ohne Süßkram. Geht nicht? Geht wohl!

Reportage

Zwillinge auf Tour

15.12.2013

25 Min.

KIKA

Schau in meine Welt

Die 11-jährigen Zwillinge Aaron und Maurice leben zusammen mit ihren Eltern auf dem Rummelplatz. Über ein halbes Jahr ist die Schaustellerfamilie mit ihren vier Geschäften in ganz Deutschland unterwegs.

Aaron und Maurice lieben das Wanderleben, obwohl es nicht immer leicht für die beiden ist. Ständig wechseln sie die Schule – bis zu 10 Mal im Jahr. Dafür lernen sie immer neue Freunde kennen, aber müssen immer wieder von ihnen Abschied nehmen. Doch sie haben ja sich und die bunte Rummelwelt. Das bedeutet eine Menge für sie, schließlich wollen beide, wenn sie erwachsen sind, die Geschäfte auch in sechster Generation übernehmen.

Ein filmisches Portrait zwischen Spaß in der Achterbahn und Stress in der neuen Schule.

wissens-magazin

Silberschatz im Röntgenbild

28.08.2013

14 Min.

ProSieben

Galileo

Mit dem bloßen Auge ist es nicht zu erkennen, doch in einem Röntgenbild steckt ein kleiner Schatz: Silber!

Rund 1,5 Mal wird jeder in Deutschland pro Jahr geröntgt. Macht zusammen über 100 Millionen Bilder. Nach dem Arztbesuch verstauben die meisten Aufnahmen in Schubladen vor sich hin. Und dann? Einfach wegwerfen war einmal, heute werden Röntgenbilder recycelt. Spezialfirmen entstauben die Archive der Kliniken oder stellen Container für Röntgenbilder auf Wertstoffhöfen auf. Immer den Datenschutz im Auge, sortieren, schreddern und filtern die Firmen aufwendig den Silberanteil aus den Bildern. Das Silber landet letztendlich bei Silberschmieden. Aus dem Röntgenbild wird ein schicker Ring. Eine glänzende Verwandlung!

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wissens-magazin

Jagd nach den Edelkakao

13.12.2012

13 Min.

ProSieben

Galileo

Er ist auf der Suche nach dem perfekten Kakaogenuß: Chocolatier Oliver Coppeneur aus Bad Honnef. Für eine neue Traumschokolade ist kein Weg zu weit. Diesmal reist er bis nach Mexiko. Dort findet er die Plantage von Don Tito, einen mexikanischen Kakaozüchter, der in der Region durch die Zucht der Blanco Marfil – dem weißen Elfenbein – bekannt wurde. Oliver Coppeneur will vor Ort sehen, wie der Kakao wächst, geerntet und verarbeitet wird, denn die Arbeit vor Ort ist entscheidend für das spätere Aroma seiner Edelschokolade.

frank und frei begleitet den Chocolatier auf seiner weiten Reise und wieder zurück in seine Schokoladenmanufaktur.

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wissens-magazin

Bio-Kaugummi der Mayas

21.11.2012

15 Min.

ProSieben

Galileo

Der erste rein biologisch abbaubare Kaugummi trägt den Namen Chicza und stammt aus dem Saft des Chicozapote-Baumes in Mexiko. 2.000 Regenwaldbauern liefern die Kaumasse für das Consorcio Chiclero in Chetumal. Die Bauern leben in der Regenzeit wochenlang in kleinen Gruppen im Regenwald. Nur in der Zeit zwischen September und Februar können sie den Saft ernten, wozu sie auf die bis zu 30 Meter hohen Bäume klettern und zackenförmig Rillen in die Rinde schlagen.

Alfredo und Pablo sind zwei der Männer, die wir bei dieser einzigartigen Arbeit begleiten. Der Weg des Bio-Kaugummis vom Regenwald bis hin zur Fabrik – ein Blick in eine fremde Welt.

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wissens-magazin

Der letzte Eismann von Ecuador

16.10.2012

16 Min.

ProSieben

Galileo

Baltazar Ushka ist der letzte Eismann in ganz Ecuador. Als einziger hält er eine Jahrhundert alte Tradition aufrecht. Zwei Mal in der Woche nimmt er seine Esel und steigt zum Chimborazo auf, um auf 5000 Meter Höhe das Eis aus dem Gletscher zu schlagen. Vier Stunden dauert der Aufstieg. Bei dünner Luft kommt selbst er ins schnaufen, jeder Handgriff ist anstrengend. Baltazar schlägt einen 200-Kilo-Brocken aus dem Berg, um ihn in sechs 25-kg Stücke zu teilen. Der kleine Quecho-Mann ist eine Berühmtheit im Andenland.

Eine aufregende Reportage über einen faszinierenden Mann. Wir filmten, wie Galileo-Reporter Harro versucht, mit dem Hielero einen Tag lang Schritt zu halten.

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reportage

Albtraum Mietmarkt Berlin

11.01.2012

30 Min.

rbb Fernsehen

Die Reporter

Die Wohnungssuche in Berlin wird immer mehr zum Spießroutenlauf. Günstige Wohnungen, zumal in zentraler Lage, das war einmal. Bei jährlichem Zuwachs von 11.000 Menschen aber gleichzeitigen Bau von nur 2.000 Wohnungen wird der Wohnungsmarkt immer knapper. Dazu kommt, dass sozialschwache Mieter an den Stadtrand gedrängt werden, weil ihre Häuser nach Wegfall der staatlichen Förderung teuer saniert oder gar zu Eigentumswohnungen umgewandelt werden.

Die Reportage mit Co-Autorin Stephanie Wätjen gibt einen Einblick in den Berliner Mietmarkt – wie Bewohner um ihre Wohnungen kämpfen, andere monatelang nach einer idealen Bleibe suchen und Luxusmakler immer neue Projekte bauen. Aktueller denn je.

reportage

Joshua rettet Kängurubabys

01.05.2011

28 Min.

KIKA

Fortsetzung Folgt

In Australien sterben jährlich Hunderte Kängurus bei Autounfällen und Jagden. Dann bleiben Kängurubabys zurück, die ohne ihre Mutter hilflos sind und sterben.

Der 14-jährige Joshua Parker will das verhindern. Er rettet mit seinem Opa John die Babys und zieht sie liebevoll auf. Dieses Jahr steht Joshua vor einer großen Herausforderung: Zum ersten Mal ist er für ein Baby alleine verantwortlich – füttern, säubern, pflegen. Joshua ist die Ersatz-Mama der kleinen Honey. Er zimmert aus Holzbretter und Decken einen „Ersatzbeutel“ oder begleitet seinen Opa zum Tierarzt. Aber er muss auch Abschied von seinem Lieblingskänguru nehmen. Kaylib ist 2,5 Jahre alt und groß genug, um in die Wildnis zurückzukehren. Das ist immer das Ziel von Joshuas Waisenhaus für Kängurubabys.

Ein Film über die rührende Arbeit, der sich John und Joshua aufopfernd widmen.
Erzählt in drei Magazin-Teilen und einer 28-Minuten-Reportage.

Mehr Informationen über diese ehrenamtliche Tätigkeit gibt es HIER IN DEM LINK.

wissens-magazin

Wie ein Farmer zum Prinzen wird

20.11.2009

13 Min.

ProSieben

Galileo

Farmer Leonard Casley ist sein Leben lang stolzer Besitzer einer Weizen- und Schafsfarm. Seit 40 Jahren aber auch Gründer, Oberhaupt und Prinz des eigenen Staates der Prinipality of Hutt River. Oder, wie Prinz Leonard gern erzählt, dem zweitgrößten Staat auf dem Territorium Australiens!

Diese Reportage erzählt die unglaubliche Geschichte des 84jährigen, der im Mute der Verzweiflung seine Farm 600 KM nördlich von Perth 1970 für unabhängig erklärte. Aus der Not heraus, denn Australien wollte eine strenge Erntequote einführen, die den Farmer um die Existenz gebracht hätte. Genau diese Existenznot – so steht es in einem uralten australischen Gesetzbuch – legitimierte den Farmer zur Abspaltung. Seitdem kämpft er um seine Anerkennung und schreckte sogar vor einem 3-Tage-Krieg mit Australien nicht zurück!

Am 11.Februar 2019 verstarb Leonard Casley mit 93 Jahren. Seine Familie will das Lebenswerk von Prinz Leonard weiterführen.

Online zu sehen hier bei Galileo

reportage

Langustentaucher in Nicaragua

28.08.2008

52 Min.

arte

Geo Reportage

Die Miskito-Indianer an der Nord-Ostküste Nicaraguas sind begnadete Taucher. Ihre Tauchkunst ist heute aber zugleich eine Todesgefahr – denn sie müssen im abgefischten Gebiet immer tiefer tauchen, um Langusten zu fangen. Bis zu 40 Meter tief. Und das ohne moderne Tauchausrüstung. Die Bootseigentümer schicken sie ohne Tiefenmessgeräte, Kompasse oder Volumenanzeigen ins Meer. Mit den letzen Atemzügen beginnt der Wettlauf gegen irreparable Körperschäden. Tauchen sie zu schnell auf, kommt es zur Taucherkrankheit. Jedes Jahr trifft es rund 100 Männer. Sie leiden an Lähmungen, Gehirnschäden oder sterben an den Folgen. Denn meistens schaffen sie es nicht rechtzeitig zum Krankenhaus mit der einzigen Dekrompressionskammer der gesamten Küste Nicaraguas.

Der Film zeigt den harten Alltag der Taucher des Dorfes Dakura. Auf der einen Seite Moncado McCanley und sein Sohn, die am Hafen hoffen, bei einem Industrieboot anheuern zu können, mit dem sie dann zwei Wochen auf dem Meer unterwegs sind. Auf der anderen Seite Alan, der als unabhängiger Taucher sein Glück versucht. Mittendrin ist Joshua Izdepski, der mit der Organisation SubOceanSafety versucht, den verletzten Tauchern zu helfen und den Kindern in der Schule beizubringen, dass nur modernes Equipment sicheres Tauchen möglich macht.

Eine faszinierende Reportage zwischen Mut und Wahnsinn. Zwischen der Hoffnung der Taucher, einen guten Fang zu machen, und der Hoffnung ihrer Familien, dass sie wieder gesund nach Hause kommen.

magazin

Schiffsfriedhof Indien

19.08.2003

12 Min.

ProSieben

Terraluna

Es ist der größte Schrottplatz für Ozeanriesen der Welt. Und einer der härtesten Arbeitsplätze, die man sich vorstellen kann. Tausende von indischen Hilfsarbeitern zerlegen die Meeresriesen, über vier Monate lang, bis nichts mehr von den Stahlschiffen zu sehen ist. Ram Lalite stammt aus dem Norden Indiens. Er hat sich „hochgearbeitet“ und gehört zu den Gasschneidern, die die Schiffe auseinander schneiden. Ein gefährlicher Job, denn im inneren der Schiffe befinden sich noch eine Menge Restöle und andere explosive Stoffe. Von scharfkantigen Metallwänden, asbesthaltigen Dämmstoffen oder von oben herunterfallene Schiffsteile ganz zu schweigen.

Eine atemberaubende Geschichte, die 2004 mit dem 2. Rang des Axel-Springer-Journalistenpreis ausgezeichnet wurde.